Konzept

Café Abraham Konzept

Richtlinien für einen erfolgreichen und nachhaltigen Dialog zwischen Juden, Muslimen und Christencropped-cropped-cropped-10676185_651884664920656_6622407905655294287_n1.jpg

Das Konzept als PDF herunterladen

  • Die Welt an deiner Uni verändern
  • Demokratischer Aktivismus, Dialog-Cafés, Transparenz
  • Unvereinbarkeitsbeschlüsse
  • Entstehung und Geschichte
  • Konkrete Umsetzung
  1. Die Welt an deiner Uni verändern

„Sei selbst die Veränderung, die du dir in der Welt erhoffst“, sagte einst Mahatma Gandhi. „Empöre dich, engagiere dich, verändere!“ Das war der Weckruf des in Berlin geborenen wichtigen Intellektuellen, Résistance-Kämpfers und KZ-Überlebenden Stéphane Hessel. Diese beiden Menschen engagierten sich ihr Leben lang für die Gerechtigkeit und den Frieden auf der Welt. Sie appellierten an die Vernunft und versuchten vor allem die jungen Menschen zu erreichen. Religiöse Fundamentalisten (z.B. extremistische evangelikale Christen), religiös gefärbte Extremisten (z.B. Muslimbruderschaft, extremistische Salafisten oder der sog. IS), aber auch völkisch-nationalistische und rechtsextremistische Bewegungen und Parteien (z.B. Politically Incorrect, die Identitären und die AfD) sind unlängst in jeder gesellschaftlichen Schicht angekommen. Ihr Ziel ist es vorrangig, ihre eigene Gruppe zum Sieg zu verhelfen, ein Sieg über das in ihren Augen dekadente und umsturzwürdige demokratische System der Bundesrepublik Deutschland. Dafür soll nach dieser Lesart die Gesamtgesellschaft umgewandelt werden. Ihre Methoden ähneln sich. Ihre Ideologien beschreiben utopistische politische Phantasmen, eine paranoide „Fremden“- Wahrnehmung, einen absoluten Wahrheitsanspruch, und einen Gut-Böse Dualismus als Welterklärung mit einer prophezeiten Apokalypse (z.B. polit.: Bürgerkrieg oder relig.: Endzeitkampf/Armageddon etc.). Sie bauen auf die jeweils andere extremistische Gruppe, um ihre eigene Existenz zu legitimieren. Man bekämpfe ja nur die Salafisten und schütze das eigene Volk vor dem drohenden Untergang, man brächte doch nur die absolute Liebe des Heilands oder wehre sich gegen den muslimfeindlichen Rassismus der Rechtsextremisten. Neo-atheistische Fundamentalisten sehen das Übel gar pauschal in allen Religionen und postulieren Gewalt und Extremismus als Religionsimmanent. Jedes dieser ideologischen Denkmuster verkraftet keinen Pluralismus, und kämpft an gegen unsere demokratischen Werte und Grundordnung sowie die Gewaltenteilung. Dem gegenüber muss sich die Gesamtgesellschaft, und zwar deutlich und öffentlich erkennbar, positionieren, als Gemeinschaft der Vielen, als Deutsche, als Europäer, als Demokraten! Es steht außer Frage, dass gerade an den Universitäten Aufklärungsarbeit geleistet und nötige Gegenbewegungen gegen den Extremismus jeder Form entstehen (müssen). Die Politik- und Geschichtswissenschaft, die Soziologie, die kritische Religionswissenschaft, die Theologie und die Religion selbst (durch ihre Anhänger) sind Bestandteile der Universitätslandschaft und Universitätskultur. Debatten, Diskurse, ein Umdenken und positive Veränderungen in der Gesellschaft entstehen im hohen Maße durch das Engagement und den Protest durch Studierende dieser und anderer Fachrichtungen. Die Universität ist der Ort des Philosophierens, des politisch-demokratischen Streitens, der Völkerverständigung, des Pluralismus und der guten Werte. Es bedarf des wachen Verstandes der Jugend, die die Missstände in der Welt erkennen und sich gegen jede Ungerechtigkeit zu Wehr setzen. Ganz im Sinne Gandhis und Hessels.

  1.  Dialog-Cafés, demokratischer Aktivismus, Transparenz

Das Café Abraham will ein klares, interreligiöses Zeichen gegen Hass, Extremismus und Gewalt und ein klares Bekenntnis zu unserer demokratischen Gesellschaft setzen. Das Café Abraham verwirklicht dafür die Idee des öffentlichen Austausches, der Leserunden, Diskussion und Kaffeehaus-Debatten. Es knüpft an die europäische Kaffeehaustradition an, um sich in einem lockeren angenehmen Rahmen über gesellschaftliche, politische und natürlich religiöse Ansichten auszutauschen. Die Begründer vertreten die Meinung, dass Menschen, die sonst vielleicht nie zusammengekommen wären, so zusammenkommen können. Unabhängig von der thematischen Vorbildung oder dem Bildungsgrad, ist jedes Thema, welches in irgendeiner Form Religionen, Dialog oder Gesellschaftsrelevantes berührt ausdrücklich erwünscht. Es gibt keine Tabus. Es gibt lediglich Spielregeln, die ein gesundes Zusammenkommen gewährleisten. Die Café Abraham Treffen sind offen für jede/n. Daher schlägt das CaféAbraham vor, dass weitere Ableger ebenso an den Cafés der Universitäten bzw. im Umkreis dieser oder in Café-Ersatzäumlichkeiten, die keine Seminar-Atmosphäre aufkommen lassen, zu gründen. Konkret bedeutet dies, dass sich eine Gruppe von Juden, Muslimen, Christen, Humanisten und weitere Interessenten zusammentun und sich idealerweise in einem Café ihrer Wahl treffen. Der Hauptfokus liegt auf die abrahamitischen Religionen. Andere Themen sind dennoch möglich. Inhaltlich und im Stil der Umsetzung kann jede Café Abraham Lokalgruppe ihren eigenen Schwerpunkt legen. Die Lokalgruppen agieren in der Organisation und Konzeption eigenständig und frei. Das Rahmenkonzept, Logo, Namen und gewisse Regeln für einen nachhaltigen Dialog werden vom Bundesvorstand vorgegeben und sind hier thematisiert.

Sinnvoll sind wöchentliche Treffen in lockerer Atmosphäre. Aber auch im 2- Wochen Turnus oder regelmäßige monatliche Treffen sind eine gute Alternative. Die bereits aktiven Lokalgruppen organisieren autonom und nach eigenem Ermessen im Rahmen des Konzepts Veranstaltungen. Es ist wichtig anzumerken, dass keine Seminaratmosphäre aufkommen soll. Seminare oder Vorträge können als zusätzliches Angebot organisiert werden, wenn das Interesse besteht. Der Schlüssel zur besonderen Art der Verständigung liegt im regelmäßigen, kontinuierlichen, unbefangenen Zusammenkommen. Es braucht einen Ort der Geselligkeit, des lebendigen Getümmels, einen Ort, wo Menschen sich sehen und hören. Ein Café ist hierfür die beste Location. Die Gespräche der Gruppe sind somit öffentlich. Erfahrungen aus dem Erlanger Pilotprojekt im „Teehaus“ ergaben eine sehr gut Resonanz. Kellner sowie Cafégäste die an anderen Tischen saßen, konnten so indirekt am Geschehen teilhaben. Dadurch kamen Interessierte mit der Zeit hinzu. Durch die PR auf Facebook und Twitter fanden Teilnehmer aus der Stadt, Kirche, Universität, aus Nachbarstädten und in einem Fall sogar jemand aus Frankreich den Weg ins Café, der daraufhin mit der Erlanger Gruppe eine Mahnwache für den Frieden mit organisierte. Für wöchentliche Treffen bedarf es auch keiner sehr großen Vorbereitungen. Der Sinn liegt im Zusammenkommen und dem Austausch aus eigenen Erfahrungen, der Reflexion aus Wissenschaft und Medien und im Lesen von ausgewählten Texten. Es können biographische Werke der Religionsgründer gelesen werden, antike heilige oder politische Texte, Essays oder eigene Schriften diskutiert werden. Dafür bedarf es keiner seminartypischen Vorbereitungen. Es sollen die jeweiligen Themen vor allem aus der eigenen Erfahrung und aus der eigenen wissenschaftlichen Disziplin beleuchtet werden. PolitikwissenschaftlerInnen haben einen anderen Zugang als TheologInnen, HistorikerInnen betrachten bestimmte Phänomene wieder anders als KünstlerInnen oder MusikerInnen, IslamwissenschafterInnen und Judaistikstudierende tauschen sich mit PhysikerInnen aus, der/die Soziologe/-in mit dem/der MedizinerIn, der/dem IngenieurIn oder dem/der InformatikerIn. Das Resultat solcher sehr diversen Gesprächsrunden ist eine Fülle an Ideenwelten und fruchtbaren Erkenntnissen. Auf der unbefangenen Gesprächsebene sieht man seinen Gegenüber als Mensch, es werden falsche Vorstellungen entkräftet und Vorurteile abgebaut, ob nun jüdisch-orthodox, muslimisch-konservativ, christlich-reformatorisch, humanistisch oder sonst wie sozialisiert, es entsteht die simple Erkenntnis, dass im Grunde ein jeder Mensch, unabhängig der Religion, Hautfarbe oder sonstigem Bekenntnis doch so ist, wie man selbst.

  1. Unvereinbarkeitsbeschluss mit extremistischen und in Teilen extremistischen Organisationen

Es ist wichtig hier anzumerken, dass das Café Abraham einen Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber jeglichen vom Verfassungsschutz beobachteten Parteien und Bewegungen formuliert. Dazu gehören:

Rechtsextremismus:

  • NPD, AfD, FPÖ, Identitäre
  • Und andere (siehe Verfassungsschutzberichte)

Legalistischer Islamismus/Salafismus:

  • Muslimbruderschaft
  • Milli Görüs
  • Realität Islam/Generation Islam
  • Salafistische Moscheen, Initiativen
  • Und andere (siehe Verfassungsschutzberichte)

Linksextremismus:

  • MLPD
  • DKP
  • Und andere (siehe Verfassungsschutzberichte)

Verfassungsschutzrelevante Islamfeindlichkeit (Kategorie in Bayern):

  • Pax Europa
  • Und andere (siehe Verfassungsschutzberichte)

Darüber hinaus soll mit keinen Gruppen kooperiert werden, die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeiten, wie z.B. Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungsmythen oder Muslimfeindlichkeit propagieren und noch nicht offiziell beobachtet werden. Wenn es einen Grund zur Beobachtung von Einzelpersonen und Gruppierungen gibt, und diese schließlich zur Einstufung als extremistisch führt, z.B. wenn die objektiven Werte des Grundgesetzes offen in Frage gestellt oder gar bekämpft werden, dann kann es selbstredend keine Kooperationen geben. Die Kooperation mit dem bundesweiten Café Abraham Projekt schließt also eine Teilnahme bestimmter Gruppen aus. Für Österreich gelten dieselben Richtlinien (z.B. für Identitäre, Muslimbruderschaft, Milli Görüs, u.a.). Mit rechtsextremen, rechtspopulistischen, legalistisch-islamistischen, salafistischen oder linksextremistischen Organisationen darf nicht kooperiert werden. Bei Verstoß gegen diesen Unvereinbarkeitsbeschluss verliert der Standort des Café Abraham die Unterstützung vom Café Abraham Deutschland und die Rechte, das Logo zu nutzen. Bei problematischen ReferentInnen behält sich der Vorstand des Café Abraham ein Eingriffsrecht vor. In diesen Fragen kooperiert das Café Abraham mit den Vereinen „DERAD Deutschland – Netzwerk für sozialen Zusammenhalt, Dialog, Extremismusprävention und Demokratie e.V.“ in Deutschland und in Österreich mit „DERAD – Netzwerk Sozialer Zusammenhalt für Dialog, Extremismusprävention und Demokratie“. Der Vorstand des Café Abraham behält sich angesichts der Dynamik im sicherheitsrelevanten Bereich ebenfalls Anpassungen des Konzepts vor.

  1.  Entstehung und Kooperationen

Das Café Abraham war zunächst ein Projekt des MJCF und entwickelte sich selbstständig aus der Dialogerfahrung der MSG-Erlangen. Das Café Abraham ist durch die European Union of Independent Students & Academics (EUISA) (best practice Würdigung der EU-Kommission) mit diversen unabhängigen Organisationen, Vereinen und Netzwerken wie dem European Muslim Jewish Dialogue (EMJD), dem vom Europäischen Parlament mit dem europäischen Bürgerpreis ausgezeichnetem Netzwerk sozialer Zusammenhalt (derad.at/derad.org) oder dem Radicalisation Awareness Network (RAN) der Europäischen Kommission verbunden. Das Café Abraham kooperiert mit diesen verschiedenen Akteuren auf der Bundes- und Lokalebene sowie international. Erfolgreiche Veranstaltungen gab es bereits mit der Arbeitsgemeinschaft katholischer Hochschulgemeinden (AKH) Hillel Deutschland, European Union of Jewish Students (EUJS) und dem RAMSA. Der Rat muslimischer Studierender & Akademiker (RAMSA) spielt hierbei eine Schlüsselrolle. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der RAMSA als kompetenter, weitsichtiger und gewichtiger Partner Pionierarbeit im Dialog leistet. So konnte er beispielsweise den Trialog der abrahamitischen Religionen erfolgreich und regelmäßig umsetzen und einen Schwerpunkt im internationalen und lokalen jüdisch-muslimischen Dialog setzen. Hier möchte das Café Abraham seinen Beitrag leisten, die eigenen Erfahrungen und Ressourcen einbringen und mit dem RAMSA und die von ihm angeschlossenen muslimischen Hochschulgemeinden (MHGs) gemeinsam ein auf universitärer Ebene bundesweit flächendeckendes Projekt starten. Konkret bedeutet es, die ohnehin vorhandene Dialogarbeit der MHGs durch das Café Abraham-Konzept zu bereichern bzw. eine Dialoginitiative neu zu initiieren. Die MHGs bekämen dann die Unterstützung des Café Abraham-Vorstandes. Durch die vorhandenen guten Kontakte zu Stiftungen, Universitäten, jüdischen, muslimischen und kirchlichen Institutionen und wichtigen Akteuren, kann eine starke Lokalgruppe aufgebaut werden. Auf diese Weise ist ein Austausch mit anderen MHGs ebenso möglich.

Das Café Abraham hilft bei der Vernetzung der religiösen, studentischen und wissenschaftlichen Institutionen. Durch den RAMSA ist der Zugang zu den MHGs sind zudem in Kooperation mit dem Café Abraham universitätsübergreifende Dialogveranstaltungen und Weiterbildungsseminare/Workshops realisierbar.Die verschiedenen Kooperationen und die Idee der Vernetzung entstand ebenso aus dem fruchtbaren Austausch des Café Abraham mit der Muslimischen Studierenden Gemeinde – MSG Erlangen. Die ursprünglichen Ideale und Visionen des MJCF konnten durch die wöchentlichen islamischen, wissenschaftlichen und dialogischen Lesekreise der MSG Erlangen zu einer eigenständigen Dialog-Initiative ausgebaut werden. Durch den dialogischen Ansatz und Transparenz des RAMSA, sind auch die ihm angeschlossenen MHGs dem Dialog, Offenheit und der vom RAMSA formulierten strikten Abgrenzung von legalistischen und salafistischen Islamisten  verpflichtet.

Der fruchtbare Austausch kam aufgrund der nahezu perfekten Voraussetzungen zustande, die durch die Vernetzung des RAMSA und seiner Dialog AG mit dem Muslimisch Jüdisch Christlichen Forum gewährleistet wurden, durch den Standort der Universität Erlangen-Nürnberg mit ihrem interdisziplinären Ansatz verschiedener Masterprogramme, der Stadt Erlangen mit ihrem unermüdlichen Einsatz in der Demonstration für die Völkerverständigung und den Frieden, sowie durch die jüdischen, islamischen und kirchlichen Einrichtungen und Akteure, und nicht zuletzt durch die Mitarbeit und Visionen des Café Abrahams. Das Café Abraham bemüht sich weiter, mehr jüdische und christliche PartnerInnen auf der Universitätsebene im gesamten deutschsprachigen Raum zu gewinnen.

  1. Konkrete Umsetzung
  • Ein Basisteam mit mindestens zwei Angehörigen der drei abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam ins Leben rufen, dann mit dem Vorstand des Café Abraham Deutschland Kontakt aufnehmen. Idealerweise wird hierfür sind die bereits existierenden Hochschulvertretungen von Katholischen Hochschulgemeinden, Evangelischen Hochschulgemeinden und muslimischen Hochschulgruppen (müssen durch den RAMSA gefördert sein).
  • Ein unterschiebenes Exemplar dieses Konzeptes muss an ein Vorstandsmitglied gesandt werden. Nach positivem Bescheid des Vorstandes kann ein Standort mit dem Logo gegründet werden.
  • Ein Café in der Stadt oder Ersatzräumlichkeiten für eine Veranstaltung aussuchen
  • Logo: zwingend erforderlich ist die Verwendung des Café Abraham Corporate Designs (Logos für Flyer, Plakate, Facebookgruppe etc.). Diese werden nach Absprache mit dem Vorstand bereitgestellt. Auch zusätzliches Material kann angefordert werden (wiss. Arbeiten, Flyer etc.)
  • Name: Der Name der neuen Lokalgruppe heißt Café Abraham X. Das X steht als Platzhalter für den Namen der Stadt: z.B. Café Abraham Kaiserslautern, Café Abraham Bielefeld etc. Es sei angemerkt, dass nicht der Name der Hochschulgruppe Verwendung finden soll. Bei mehreren CA Gruppen einer Stadt lässt sich eine Spezifizierung nach einer Besprechung finden. Bei Postings auf Facebook oder bei Erwähnung durch Tweets mittels Privat/oder Hochschulgruppen Twitter Accounts sollten immer auch Hashtags benutzt werden. Auch die Erlanger Bundesgruppe verwendet bei der Erwähnung aller Lokalgruppen entsprechende Hashtags bei Tweets/Posts auf allen virtuellen Plattformen. Diese sollten gut lesbar sein durch Verwendung von Großbuchstaben, z.B.: Lokalgruppen: #CaféAbrahamErlangen Bei Erwähnung des generellen Projekts einfach nur #CaféAbraham
  • Teilnehmer zum Mitmachen mobilisieren durch mündliche(!) und virtuelle EinladungenVorzugsweiseregelmäßigewöchentliche/2-wöchentliche Café-Treffen abhalten. Oder seltener größere Meetings, (auch zusätzlich) unregelmäßige Treffen (Café Sitzungen mit besonderen Gästen/Café Abraham Zelt/Regional-Allianzen/Workshops/ Vorträge etc.)
  • Zusätzlich möglich sind öffentlichkeitswirksame Mahnwachen oder Teilnahmen an Demonstrationen (diese unbedingt mit dem Vorstand des CA absprechen)
  • Die jeweiligen Café Abraham X Lokalgruppen agieren selbstständig und autark, gestalten inhaltliche Aspekte und Art der Treffen nach Maßgabe der vorhandenen Ressourcen. Bei Fragen kann sich jedes Team jederzeit an den Vorstand und den Verein DERAD wenden. Ein Eingriffsrecht des Vorstandes besteht ausschließlich bei Verstößen gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss.
  • Über eine eigene Facebookpage oder einen Instagramkanal kann hervorragend PR betrieben werden. Eigenständige Twitter-Accounts sind bisher nicht vorgesehen. Die Lokalgruppen werden gebeten eine eigene Facebookseite Café Abraham X zu erstellen und in den sozialen Medien aktiv zu werden. Zudem gibt es eine Facebookgruppe für bundesweite Koordination. Nach Rücksprache mit dem Bundesvorstand können Aktive in diese aufgenommen werden. Das Ziel ist, durch die starke Vernetzung der angeschlossenen unabhängigen Organisationen, Hochschulgemeinden etc., viele Studierende, Nichtstudierende, Akademiker, jüdische, muslimische und christliche Personen und allgemein Interessierte zu erreichen und sie bei der Gründung eines Café Abrahams zu unterstützen bzw. sie zur Teilnahme einzuladen. Dadurch soll ein aufrichtiger, öffentlicher Dialog und konstruktive Diskussionen an Universitäten ermöglicht werden, um so einen kreativen Austausch und den gelebten Pluralismus im gegenseitigen Respekt und Akzeptanz als demokratische Wertegemeinschaft Deutschlands und Europas zu erfahren.

Die beiden Gründer und Vorsitzenden Fabian Schmidmeier, El Hadi Khelladi