Projekt Key Concepts in Interreligious Dialogue

Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt

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„Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt“, sagt eine altarabische Weisheit. Dem wirkt das interdisziplinäre Projekt Key Concepts in Interreligious Dialogue (KCID) entgegen. Es bildet ein innovatives Element zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit den drei verwandten monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Dafür unternimmt KCID eine begriffsgeschichtliche Untersuchung dieser drei Religionen im Verhältnis zueinander. Hierzu führt das Projekt auf einzigartige Weise international anerkannte Wissenschaftlicher zusammen, die sich durch ihre herausragende Kompetenz auf dem jeweiligen Fachgebiet auszeichnen. Mehr lesen…

Informationsflyer zum Projekt hier

Große Veranstaltung in Bonn: Spurensuche in Thora, Koran und Bibel

Auch dieses Jahr veranstalten Hillel DeutschlandRat Muslimischer Studierender & AkademikerAKH (Arbeitsgemeinschaft Katholischer Hochschulgemeinden)EUJS – European Union of Jewish Studentsund EUISA EU in Kooperation mit dem Café Abraham Deutschland ein Wochenende zur Spurensuche in Koran, Tora und Bibel. 

Unser Bundesvorsitzender El Hadi Khelladi wird die Veranstaltung gemeinsam mit dem Rabbiner Jona Simon vom Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk und dem KHG-Hochschulseelsorger Dr. Martin Rötting leiten.

Datum: 11. bis 13. November 2016
Ort: Bonn, Bad Godesberg

Genauere Informationen: http://www.fhok.de/veranstaltungen/seminare/die-schaetze-des-anderen-heben-spurensuche-in-thora-koran-und-bibel/

Warum ich bei Dialogperspektiven mitgemacht habe

Fabian Schmidmeier (Islamwissenschaftler und Journalist bei derorient.com, Bundesvorsitzender des Café Abraham, Stipendiat der Hanns-Seidel-Stiftung)

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www.dialogperspektiven.de

Mein Engagement für den interreligiösen Dialog begann mit einer intensiven Zeit in Israel. Nach dem Abitur im Jahre 2009 ging ich für zehn Monate nach Jerusalem, um an einer israelischen Schule ein sozialpädagogisches Praktikum für die Kinder-und-Jugend-Aliyah zu absolvieren. Meine Stelle bekam ich im Jugenddorf Havat Hanoar Hazioni im Süden Jerusalems. Dort wurde ich erstmals intensiv mit der jüdischen Kultur und der hebräischen Sprache vertraut. Gemeinsam mit den jungen Neueinwanderern aus dem russischsprachigen Raum absolvierte ich einen Ulpan-Kurs. Gleichzeitig erlebte ich tagtäglich auch die christliche und palästinensisch-muslimische Kultur. Da ich aus einem katholischen Elternhaus stamme, war es ein besonderes Erlebnis, plötzlich an den heiligen Orten aus den Erzählungen meiner Kindheit zu stehen. Die Schönheit des Tempelberges mit dem Felsendom und der al-Aqsa-Moschee und die Koranrezitationen zogen mich nachhaltig in ihren Bann, so dass ich während meines Aufenthaltes in Israel entschied, mich im meinem Studium mit den drei abrahamitischen Religionen beschäftigen zu wollen. Die von mir beobachteten Konflikte der Region waren für mich der Anlass, zu vermitteln und zum Verständnis zwischen den unterschiedlichen Religionen beitragen zu wollen. Weiterlesen „Warum ich bei Dialogperspektiven mitgemacht habe“

Erfolgreiche Gründung des Café Abraham Bamberg

Juden, Muslime und Christen haben gestern in Bamberg das sechste Café Abraham gegründet und dem interreligiösen Dialog in der Stadt eine neue Plattform gegeben. Bamberg bietet mit seinen Studienangeboten in Orientalistik, Islamwissenschaften, Judaistik, interreligiöse Studien, ua. und seiner jüdischen, muslimischen, katholischen und evangelischen Hochschulgemeinden die besten Voraussetzungen für den Trialog zwischen Juden, Muslimen und Christen. Wir freuen uns einen solchen Standort zu haben. Die geringe Entfernung zu Erlangen bietet zudem die Möglichkeit gemeinsamer Events vom Bamberger und Erlanger Café Abraham.

Für den Bundesvorsitz war Fabian Schmidmeier und als Vorstandsmitglied aus Erlangen Jarmila Geisler beim Gründungstreffen anwesend. Simon und Hangwen Maierhofer gehören dem Gründungsteam des Café Abraham Erlangen und der Muslimischen Studierendengemeinde Erlangen an.

Erfolgreiche Gründung des Café Abraham München!

Auch die bayerische Landeshauptstadt hat jetzt eine neue Plattform für den Trialog. Heute Abend trafen sich dafür Juden, Muslime und Christen für die Gründung eines Ablegers des Café Abraham. Gerade erreichen uns die ersten Bilder. Besonders schön: Bei den Teilnehmenden der unterschiedlichen abrahamitischen Religionen waren auch verschiedene Konfessionen wie Protestanten, Katholiken, Sunniten, Schiiten, ua. vertreten.

Thema war Abraham, mit ganz unterschiedlichen Zugängen aus der jüdischen, christlichen und muslimischen Perspektive.

Wir danken ganz herzlich Rabbiner Steven Langnas (Israelitischen Kultusgemeinde München), Felix Triendl (Katholische Hochschulgemeinde München) und Ilknur Erkek (Islamische Hochschulvereinigung München) für die Planung und Organisation dieses Events. Für den Bundesvorstand war Benjamin Moscovici anwesend.

Wir freuen uns. Und morgen geht’s auch in Bamberg los!

#CaféAbrahamMünchen